Der Schüleraustausch nach Barcelona war für uns eine sehr besondere Erfahrung. Schon bei der Ankunft wurde uns klar, dass uns nicht nur eine Reise erwartet, sondern auch ein Einblick in eine andere Kultur und Lebensweise.
Unsere Austauschpartnerinnen haben uns herzlich aufgenommen, wodurch wir uns schnell wohlgefühlt haben. Während unseres Aufenthalts haben wir in ihren Familien gelebt und konnten so ihren Alltag direkt miterleben. Dabei sind uns einige Unterschiede aufgefallen, zum Beispiel die späteren Essenszeiten und der allgemein entspanntere Tagesablauf. Trotzdem gab es auch viele Gemeinsamkeiten, die den Umgang miteinander erleichtert haben. Die Schule in Barcelona konnten wir ebenfalls kennenlernen, auch wenn wir nicht aktiv am Unterricht teilgenommen haben. Trotzdem war es spannend, das Schulgebäude zu sehen und einen Eindruck vom Schulleben zu bekommen. Eine Besonderheit war zum Beispiel, dass es dort keine klassische Klingel gab, sondern Musik abgespielt wurde, um den Beginn und das Ende der Stunden anzukündigen. Solche kleinen Unterschiede haben uns gezeigt, wie vielfältig Schule in verschiedenen Ländern sein kann. In unserer Freizeit haben wir viel unternommen: Wir haben die Stadt erkundet, waren am Strand und haben verschiedene Sehenswürdigkeiten besichtigt. Besonders spannend war, dass wir Barcelona nicht nur als Touristen erlebt haben, sondern durch unsere Austauschpartner*innen einen echten Einblick in das Leben dort bekommen haben.
Als unsere Austauschpartnerinnen dann im April 2026 zu uns nach Deutschland kamen, waren wir die Gastgeberinnen. Wir haben ihnen unsere Schule gezeigt und gemeinsam verschiedene Aktivitäten unternommen. Dabei wurde uns bewusst, dass unser Alltag für sie genauso interessant ist, wie ihrer für uns. Der Austausch war also keine einseitige Erfahrung, sondern ein gegenseitiges Lernen. Am Ende fiel uns der Abschied schwer, da in dieser Zeit viele neue Freundschaften entstanden sind.
Insgesamt war der Schüleraustausch eine wertvolle Erfahrung, die uns nicht nur sprachlich weitergebracht hat, sondern auch unseren Blick auf andere Kulturen erweitert hat.
(Maia und Marta, 8a)