Windsurfen in San Pepelone

Als wir Zehntklässler*innen der Klassen 10 b und 10c uns am Vormittag des 21. Septembers 2026 vor dem Reisebus versammelten, um unsere teilweise monströsen Gepäckstücke für die anstehende Klassenfahrt nach San Pepelone zu verstauen, freuten wir uns zwar schon sehr auf diese Reise an die Ostsee, aber wir hatten keine Ahnung, wie toll diese letztlich werden würde. Nicht nur, dass die Gruppe selbst super harmonierte, auch das Ziel übertraf all unsere bisherigen Erfahrungen und Erwartungen an Klassenreise-Unterkünften.

San Pepelone ist ein Feriendorf, das ganz und gar in einem mediterran anmutenden Stil gestaltet ist: Fliesen-Mosaike und Terrakotta-Farben, in welchen Raum man auch schaute. Die gesamte Anlage war üppig bepflanzt und sehr sauber. Und auch am Essen gab es nichts auszusetzen. Schon am ersten Tag nach unserer Ankunft ging es ab ans Meer (das Feriendorf ist direkt an der Ostsee gelegen), um uns im Windsurfen auszuprobieren. Auch am darauffolgenden Tag ging es aufs Surfbrett und das machte uns allen so viel Spaß, dass niemand auf die Idee kam, sich über so etwas Nebensächliches wie einen Muskelkater zu beschweren. Abends trafen wir uns dann zu einem Karaokeabend, bei dem wir alle – mittelmäßig textsicher – gemeinsam und lautstark sangen. Mittwochs ging es dann per Bus nach Wismar, wo wir der Geschichte des Ortes nachgehen sollten und schließlich auch Gelegenheit bekamen, uns ein wenig selbstständig umzusehen. Wir freuten uns, obwohl auch der Ausflug nach Wismar Spaß gemacht hat, aber am Donnerstag wieder aufs Surfen. Mittlerweile konnten die meisten von uns auch schon Fortschritte in dieser Wassersportdisziplin erkennen, was unseren Ehrgeiz ganz schön befeuerte. Abends dann trafen wir uns zu einem “Casinoabend” mit Dresscode, bei dem Spiele wie Poker oder Blackjack sehr beliebt waren. Als wir am Freitag schon packen und San Pepelone verlassen mussten, wussten wir: So eine geniale Zeit als Klasse würden wir lange nicht mehr erleben!

Die Klassenreise bleibt unvergessen. Nicht zuletzt geht auch ein Dank an die begleitenden netten Lehrkräfte, die wir hoffentlich nicht zu sehr angestrengt haben. Also DANKE an dieser Stelle noch einmal an Frau Emami, Frau Bosch-Sanchez, Herrn Smend und an Herrn Martens! Wir nehmen Sie alle gerne wieder mit auf unsere Reisen.

Helena M., 10b

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