Bioprofil-Exkursion zum Tierpark Hagenbeck

Am Montag, den 05. November 2018, besuchten wir mit Frau Mottulla das Tropen-Aquarium im Tierpark Hagenbeck, um dort die vielen interessanten und faszinierenden Tiere zu beobachten. Dabei sprachen wir – mit Bezug zu unserem aktuellen Semester Thema der „Neurologie“ – über einige Besonderheiten der Tiere. Da im Tropen-Aquarium auch tropische Temperaturen herrschen, verstauten wir nach unser Ankunft als erstes unsere Jacken und Rucksäcke in Schließfächern. Anschließend begrüßte uns die pädagogische Mitarbeiterin, die uns durch das Aquarium führen sollte, und gab uns Kopfhörer, damit wir sie bei den vielen Geräuschen im Tropen-Aquarium auch gut verstehen können.

Die ersten Tiere, die uns begegneten, waren die uns Menschen sehr ähnlichen, frei umherlaufenden Lemuren. Als Einstieg in die Exkursion warf uns die Mitarbeiterin einen Ball zu und fragte uns, was genau dafür passieren muss, dass jemand einen Ball fängt. Natürlich nehmen wir zuerst den Ball mit unseren Augen wahr, die Beobachtung wird als Information ans Gehirn weitergeleitet und von dort aus zur Hand, die den Ball auffängt.

Die nächsten Tiere, die wir sahen, waren Schlangen, Eidechsen und andere beeindruckende Tropen-Bewohner. Diesmal beschäftigten wir uns mit den Sinnen von Tieren und speziell denen, die wir Menschen nicht haben. Die Schlange hatte uns schon längst wahrgenommen, bevor wir sie das erste Mal gesehen haben. Schlangen verfügen über sogenannte Grubenorgane, mit denen sie kleinste Temperaturschwankungen wahrnehmen können und dementsprechend auch sehr schnell die Präsenz von einem Menschen. Weiter, vorbei an dem größten Bewohner, dem Nilkrokodil, kamen wir bei den ganz kleinen Bewohnern, den Pfeilgiftfröschen, an. Das Gift der Frösche wird, wie der Name schon vermuten lässt, in Tropischen Regenwäldern für Pfeile genutzt, da dies sich aufgrund der hohen Konzentration sehr gut für die Jagd von Tieren eignet. Am Ende schauten wir uns noch den größten Teil des Aquariums an, in dem auch ein großer Hai schwimmt. Gegen 13:00 Uhr war die Exkursion vorbei und wir fuhren zurück in die Schule.

Es war ein insgesamt schöner und lehrreicher Besuch mit einer freundlichen und kompetenten Leitung, bei dem wir viele erstaunliche Besonderheiten von Tieren kennen lernten.

(Lennard R., S3)