Beratung und Hilfe

Beratende und soziale Arbeit wird an Schulen immer wichtiger.

Aufgrund der immer größer werdenden Vielfalt innerhalb unserer Schülerschaft ist es von ausschlaggebender Bedeutung, das soziale Miteinander zu stärken, positive Sozialstrukturen zu fördern, Regeln und Rituale zu verankern und somit das Lernklima für Schülerinnen und Schüler und auch Lehrerinnen und Lehrer positiv zu gestalten.

In diesem Zusammenhang kommt dem konstruktiven Umgang mit Konflikten und dem Erlernen von Strategien zur sinnvollen Auflösung von Konfliktsituationen ein hoher Stellenwert zu. Gegenseitige Wertschätzung und ein höflicher und von Respekt geprägter Umgang innerhalb der Klassengemeinschaft und der Schülerschaft tragen entscheidend zum Lernerfolg bei.

Wir tragen dem hohen Stellenwert der sozialen und beratenden Arbeit in der Schule Rechnung, indem wir für alle entsprechenden Belange eigens eine Koordinatorin für Soziales bereit stellen, die soziale Prozesse begleitet, organisiert, vernetzt und konzeptionell bearbeitet.

Auch die Beratungslehrerin nimmt eine wesentliche Stelle ein; so ist es ihre Aufgabe, stets zeitnah und kompetent auf Spannungen, Konflikte oder sonstige individuelle oder gruppendynamische Probleme zu reagieren. Im Schulkontext heißt dies auch immer, bei Problemen die notwendigen Maßnahmen einzuleiten und Schüler_innen, Eltern wie Kollege_innen beratend zur Seite zu stehen.

Ebenfalls wichtig, insbesondere als verlässliche Ansprechpartner_innen für die Schülerinnen und Schüler, sind die Verbindungslehrer_innen. Alle Schülerinnen und Schüler können sich jederzeit an sie wenden – egal, worum es sich handelt.

Momentan sind wir dabei, im Rahmen von “Sozialtraining und Gewaltprävention” stufenspezifische Programme und Module des sozialen Lernens passgenau für unsere Schule weiterzuentwickeln und umzusetzen. Dazu gehören sowohl unser Klassenrat-Konzept, der Einsatz von so genannten “Mobbing-Koffern” und das projektorientierte, von außerschulischen Experten geleitete Sozialtraining in der Mittelstufe. Weiterhin gehören dazu die Ausbildung und der Einsatz von Konfliktlotsen. Das sind speziell ausgebildete Schüler_innen aus höheren Klassenstufen (meist Pat_innen), die den jüngeren Schüler_innen helfen können, Konflikte sinnvoll zu bearbeiten und zu lösen.