Berufswelt trifft Schule

Ehemalige Schüler_innen zu Besuch am GA
Was kommt eigentlich in einer Ausbildung oder in einem Studium auf die jetzigen Schüler_innen zu? Welche Vorteile bietet ein duales Studium? Wie kann ich den Besuch einer privaten Hochschule finanzieren?
Diese und noch viel mehr Fragen wurden am Mittwoch, den 28. März 2018, von 19 ehemaligen Schüler_innen ausführlich und sehr anschaulich beantwortet. Während einige noch im Studium sind (Germanistik, Jura, Kunst, Mathematik, Philosophie, Psychologie), waren auch etliche Ehemalige dabei, die schon länger im Berufsleben stehen. Ob etwa als Fortbildungsbeauftragter in einem großen Unternehmen, als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bereich Maschinenbau an einer Universität, als Journalistin, als selbständiger Bankkaufmann oder auch als Lehrerin am Gymnasium Alstertal (Frau Böhme). Es ist für das GA ein überaus positives Feedback, zu sehen und zu hören, was aus unseren ehemaligen Schüler_innen geworden ist.
In den Vorträgen wurden die Vor- und Nachteile bestimmter Studiengänge bzw. Ausbildungen sehr deutlich: Während bei den dualen Studiengängen das bezahlte Studium minutiös durchstrukturiert ist und am Ende fast immer eine Übernahme in den jeweiligen Betrieb erfolgt, ist ein Studium im Fach Biologie doch um einiges freier. Hier bedeutet das Ende des Studiums mit dem Bachelorabschluss sehr häufig keinen direkten Einstieg ins Berufsleben, sondern meistens einen Übergang in einen Masterstudiengang. Auf der anderen Seite ist man aber nicht an ein bestimmtes Unternehmen gebunden.
Ausgesprochen positiv wurde auch von Ausbildungsberufen (etwa bei Philips, EDEKA oder der Schwäbisch Hall) berichtet. Der schulische Teil sei mit dem Vorwissen aus der Schulzeit am GA recht einfach zu schaffen. Neben einer anständigen Ausbildungsvergütung würden sich hier auch viele weitere Perspektiven bieten (z.B. ein duales Studium).
Aber auch die privaten Hochschulen wurden gelobt. Die Betreuung etwa in der Medienakademie sei ausgesprochen intensiv und es gebe sehr gute und kompetente externe Dozenten. Interessant war auch der Hinweis, dass der nicht unerhebliche Betrag von etwa 25.000 Euro (für drei Jahre) mit einem KFW-Kredit bestritten werden könne.
Was das Lernpensum im Studium angeht, liegen wohl die Studienfächer Jura, Biochemie und Psychologie weit vorn. Insgesamt wurde den Schüler_innen der Oberstufe die Vielfältigkeit der Ausbildungs- und Studienangebote deutlich.
Von einigen Ehemaligen war der Satz zu hören: „So eine Veranstaltung hätten wir uns früher auch gewünscht.“ Keine Frage: Dieses Ehemaligentreffen wird es von nun an regelmäßig geben!

Ein ganz großer Dank geht an alle ehemaligen Alstertaler_innen, die mitgemacht haben.

(K. Welten)