Hausaufgabenregelung

Ausgehend von der Initiative des Hamburger Schulsenators Ties Rabe, dass Schülerinnen und Schüler grundsätzlich nicht mehr als eine Stunde Hausaufgaben am Tag bearbeiten sollten, hat auch das Gymnasium Alstertal eine neue Hausaufgabenregelung erarbeitet. Wichtig ist uns die – auch vom Senator geforderte – Transparenz für Schüler_innen und Eltern, welche Bearbeitungszeiten für welches Fach pro Tag anstehen. Die Summe dieser Zeiten darf eine Stunde am Tag nicht überschreiten, wobei sich die Zeiteinschätzungen am Arbeitstempo von Schüler_innen des mittleren Leistungsfelds orientieren.
Die Hausaufgabenregelung des Gymnasiums Alstertal nimmt diese Vorgaben auf. Daher tragen die Fachlehrer_innen im Klassenbuch hinter dem jeweiligen Arbeitsauftrag auch die benötigte  Bearbeitungszeit (Mittelwert, s. o. ) ein. So wird gewährleistet, dass die die Lehrer_innen der nachfolgenden Stunden sehen können, wie viel Zeitkontingent noch frei ist, d. h. ob bzw. wie viel Hausaufgaben sie am entsprechenden Tag noch aufgeben können. Sollte sich für ein Fach ein Problem ergeben, z. B. dadurch, dass es zufällig stets in den letzten Stunden des Tages liegt (und dadurch das Zeitkontingent von den davor liegenden Fächern bereits aufgebraucht ist), sprechen die Fachlehrer_innen sich diesbezüglich untereinander ab, um die Zeiteinheiten sinnvoll aufzuteilen.

Um auch für die Schüler_innen Transparenz herzustellen, gibt es in den Klassenräumen extra Hausaufgaben-Tafeln, auf welchen die Aufgaben des Tages (mit Zeitangaben) für alle sichtbar notiert werden können.

Grundsätzlich können alle Fachlehrer_innen Hausaufgaben erteilen. Die Hauptfächer, in denen naturgemäß besonders viel gelernt werden muss (z. B. Vokabeln), haben aber bezüglich des Zeitverbrauchs Vorrang. Die Lehrer_innen der anderen Fächer sind in der Vergabe von Hausaufgaben zurückhaltender und integrieren Übungs- und Wiederholungsphasen so weit möglich auch in den Unterricht.